Der einfache weg

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Mit der am 02.03.2017 vorgestellten „dena-Netzflexstudie“ bestätigt die Deutsche Energie-Agentur (dena) den wirtschaftlichen Nutzen multifunktionaler Photovoltaik-Speicher. Sie schaffen Flexibilität auf mehreren Ebenen: Im Eigenheim entkoppeln sie Stromerzeugung und Verbrauch. Darüber hinaus entlasten sie das Netz, da die Eigenversorgung Stromeinspeise- und Verbrauchsspitzen vermeidet.

Stromspeicher wie z. B. die Caterva-Sonne lassen sich im Stromhandel vermarkten und helfen, das Stromnetz zu stabilisieren. Das schaffe finanzielle Vorteile und fördere die Energiewende, betont die Caterva GmbH (Pullach im Isartal).

„Intelligente Speicher können daher der Baustein der verteilten Energiewende sein. Durch die Kombination einer PV-Anlage auf dem Dach mit einem smarten Speicher im Keller lässt sich der teure Netzausbau sogar teilweise vermeiden“, sagt Markus Brehler, Geschäftsführer der Caterva GmbH.

 

Mehrfachnutzung der Speicherflexibilität schafft wirtschaftliche Vorteile

Während einfache, nicht vernetzte Stromspeicher nur einen Nutzen bieten, lassen sich durch die Zusatzfunktionen Netzstabilisierung und Stromhandel Erlöse generieren, an denen Caterva die Eigenheimbesitzer in Form einer Jahresprämie beteiligt. Indirekt partizipierten Haushalte sogar an der Entlastung der Verteilnetze, sagt Brehler:

„Durch geschickten Einsatz der Flexibilität netzdienlicher Stromspeicher werden die Netze entlastet. In Folge müssen Netzbetreiber weniger Mittel für den Netzausbau aufwenden, wie die dena berechnet hat. Da Netzkosten umgelegt werden, kommen die Ersparnisse der Allgemeinheit zugute.“

 

Multifunktionaler Stromspeicher rechnet sich für Eigenheimbesitzer

Auch dass Eigenheimbesitzer einen finanziellen Vorteil durch intelligente, vernetzte Stromspeicher haben, konnte dena in der Studie belegen. Einer der sechs betrachteten Musterfälle analysiert die Situation für einen Hausbesitzer mit Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und Wärmepumpe: Nutzt der Hausbesitzer seinen Speicher zum Optimieren seines Stromverbrauchs und für das Spotmarkt-Trading sowie zur Erbringung von Regelleistung, verbessert sich seine Erlössituation.

 

Potenziale heben durch bessere Rahmenbedingungen

Noch wirtschaftlicher wäre der Einsatz vernetzter Speicher, wenn die Multifunktionalität von Stromspeichern unter verbesserten Rahmenbedingungen genutzt werden könnte, betont der Caterva-Geschäftsführer. Er begrüßt daher die Forderung der dena, auf politischer und regulatorischer Ebene die Weichen für einen optimierten Speichereinsatz und mehr Flexibilität zu stellen.

„Noch gibt es Hürden. Die Vorteile intelligenter, vernetzter und netzdienlicher Speicher können nicht voll genutzt werden.“ Die dena kritisiert, unter anderem setze der derzeitige rechtliche und regulatorische Rahmen weder für Netzbetreiber noch für Anlagenbetreiber finanzielle Anreize.

Die dena-Netzflexstudie wurde mit 23 Partnern in Zusammenarbeit mit Netzbetreibern, Herstellern und Projektentwicklern sowie Energiespeicher-Herstellern erstellt.

 

07.03.2017 | Quelle: Caterva GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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